Bei dem Single Chip Cloud Computer handelt es sich um einen Prozessor, der aus 24 Kacheln mit je einer Dual-Core CPU.
Hergestellt wurde die verzwölffachte Leistung des aktuellen Standards der Quad-Cores mit dem 45µm Verfahren und misst Abmessungen von 567mm². Bei den Kernen handelt es sich um x86 Prozessoren (IA-32, Intel-Architektur 32-Bit) und baut somit nicht auf der neuen IA-64 Architektur auf, die sich bisher noch nicht bewähren konnte. Die einzelnen Kacheln kommunizieren intern über einen Router über eine Art Ethernet mit einer Geschwindigkeit von 256 GigaByte pro Sekunde.
Die ernorme Rechenleistung des SCC kann mit bis zu 64 GigaByte DDR3-RAM erweitert werden. Angelehnt ist der Aufbau des Chips an die Bulldozer Architektur der neuen AMD Generation und die einzelnen Bestandteile greifen auf einen zentralen Message Buffer und den Router zu.
Bitte freut Euch jetzt aber nicht zu früh, dass Euer Lieblingsspiel demnächst schönes aussieht, als die Realität, denn der Chip wird vorerst nur an Universitäten und Forschungseinrichtungen ausgeteilt und dient zur Weiterentwicklung für Prozessoren mit mehreren hundert Kernen, die später dann auch in Eurem Rechner zu finden sind.
Trotz der monströsen Messlatten, die der SCC hoch legt, verbraucht er nur 25 Watt im Ruhezustand und 125 Watt bei Volllast und ist somit auf Augenniveau mit aktuellen Prozessorgenerationen, die mit den vier Kernen vergleichsweise mickrig wirken.
Laut Justin Rattner (Intel Technikchef) wird diese Technologie in die Desktop PCs Einzug finden, wie damals die Airbags, ABS oder die elektronische Motorsteuerung in den Autos (http://blogs.intel.com/research/2009/12/sccloudcomp.php) – Freut euch drauf




