Mitte der 80er Jahre bildete das Team um Bill Murray die Ghostbusters im gleichnamigen Kultfilm. Microsoft scheint den Geisterjägern Egon, Winston, Peter und Ray nun Konkurrenz machen zu wollen, denn die neue Gamertastatur “SideWinder X4″ wird mit Anspielungen auf den Film beworben. Der Grund: Microsoft hat seinem Eingabegerät eine nagelneue Anti-Ghosting-Technologie verpasst, mit der es selbst der berüchtigte Marshmallow-Mann schwer haben könnte.
Unter Ghosting versteht man Eingabefehler bei Tastaturen, die immer dann eintreten, wenn zu viele Tasten gleichzeitig gedrückt werden. Ist dies der Fall, werden nicht alle Eingaben korrekt erkannt, sodass es im hektischen Spielgeschehen öfters zu Problemen kommen kann. Microsofts neue Technik soll dafür sorgen, dass bis zu 26 gleichzeitig gedrückte Tasten korrekt erkannt werden. Es dürfte wohl nahezu unmöglich sein, diese 26 Tasten während des Spielens simultan zu drücken – sofern man die Tastatur nicht als Sitzkissen missbraucht, was aber wohl den wenigsten in den Sinn käme…
“Wir sind immer auf der Suche nach neuen und innovativen Möglichkeiten, die Interaktion zwischen Mensch und PC zu verbessern”, so Steven Bathiche, Forschungsmanager der Forschungsgruppe für angewandte Wissenschaften bei Microsoft. “Wir wissen, dass das Ghosting ein großes Problem für Gamer darstellt, also haben wir an einer Möglichkeit gearbeitet, dieses Problem zu eliminieren und so das Spielerlebnis zu verbessern. Mit der Anti-Ghosting-Technologie in der neuen SideWinder X4 ist uns dies gelungen.”
Weitere Features der “SideWinder X4″ sind die Aufnahme von Makros, die Umschaltung von Modi und Profilen so wie eine dimmbare (rote) Hintergrundbeleuchtung der Buchstaben und Zeichen. Erscheinen soll das gute Stück im März 2010 zu einem Preis von 59.95 US-Dollar; in Deutschland werden es um die 45 Euro sein, die man als Zocker investieren muss. Ob das Gamerbrett hält, was es verspricht, werden die ersten Testberichte zeigen.




